
Pierogi ruskie
Kartoffeln, Twaróg und goldene Zwiebeln in weichem Teig — die Teigtasche, die jede polnische Großmutter auswendig kann.

Trotz des Namens haben Pierogi ruskie nichts mit Russland zu tun. „Ruskie“ verweist auf Ruś — die historische Region Rotreußen im heutigen Südostpolen und der Westukraine.
[Deine Geschichte: wer sie für dich gemacht hat, wann, und der Duft von Zwiebeln in Butter.]
Zubereitung
Die Kartoffeln in Salzwasser weich kochen. Abgießen und noch heiß zerstampfen.
Die fein gehackten Zwiebeln in Butter tief goldbraun braten. Die Hälfte mit dem zerbröselten Twaróg unter die Kartoffeln mischen, kräftig würzen und abkühlen lassen.
Mehl und Salz mischen, warmes Wasser und Öl zugeben und zu einem glatten, weichen Teig kneten. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
Den Teig dünn ausrollen und Kreise von etwa 7 cm ausstechen. Je einen Löffel Füllung daraufgeben, zusammenklappen und die Ränder fest zusammendrücken.
Portionsweise in leicht kochendem Salzwasser garen. Sobald sie oben schwimmen, noch zwei Minuten ziehen lassen.
Mit den restlichen Zwiebeln servieren — und einem Löffel Śmietana, wer mag.

